Wie Motivation entsteht und lange anhält

Über die Frage, ob man Menschen motivieren kann, streitet sich eine ganze Branche mit Leidenschaft.

Die eine Fraktion geht davon aus, dass es nur die richtigen Tools und Werkzeuge braucht, um Menschen näher an ein Ziel zu bringen.

Die anderen verteidigen die Ansicht, dass Motivation intrinsisch ist – und man deshalb allenfalls helfen kann, die bereits vorhandene Motivation richtig zu nutzen.

Seit Jahrzehnten helfe ich Menschen in Veränderungsprozessen und finde, dass beides zu kurz greift. Eines ist ganz klar – wer mit Leidenschaft eine Sache verfolgt, macht sich keine Gedanken über Motivation. Sie ist da. Punkt.

Motivation alleine ist zu wenig

Motivation alleine lässt mich an einen Melkschemel denken. (Man merkt, ich komme vom Land. Melken habe ich in der Tat mal gelernt.) Der Melkschemel hat nur 1 Bein, das hilft so viel Balance zu halten, dass die vorgegebene Aufgabe erledigt werden kann. Alles darüber hinaus ist  unbequem, weil nicht vorgesehen.

Mit 3 Beinen geht das schon besser: Motivation, Antrieb, Vision.

Der Dreiklang aus Vision-Motivation-Antrieb

Motivation ist nur dann ein Thema, wenn die Hingabe an ein Ziel abflacht.

Stellen wir der Motivation also die Vision und den Antrieb an die Seite.

Damit ein Mensch sich von A nach B bewegt, sind alle 3 hilfreich.

Die Vision

Ich kenne einen Unternehmer, der schon als Teenager erklärte, dass er 3 Dinge im Leben will: seine eigene Firma, den Pilotenschein machen, einen Porsche fahren. Das ist seine Vision für sein Leben. Sie weist die Richtung. Wie die Kompassnadel ist sie beweglich. Sie kann angepasst werden, falls das Warum sich ändert.

Die Motivation

Die Motivation unseres Unternehmers ist sein Warum. Mir ist im Detail nicht bekannt, welches Warum er hat. Vielleicht wünscht er sich Freiheit und Unabhängigkeit. Dieses Warum hält ihn auch bei Sturm und Gegenwind auf Spur.

Dieses Warum motiviert dich, auch in schwierigen Zeiten und unter widrigen Bedingungen weiterzumachen.

Der Antrieb

Neben der Vision und der Motivation braucht es auch einen „nachwachsenden“ Rohstoff. Der Treibstoff für deinen Motor sorgt für die nötige Kraft.

Hier stellt sich die Frage wie du für Energienachschub sorgst. Wie tankst du auf? Was gibt dir Kraft? Du solltest immer genügend Sprit im Tank haben. Für den einen hat ein Trip mit dem Motorrad die Funktion der Tankstelle. Der andere gewinnt Kraft durch regelmäßiges Meditieren. Der nächste lädt seinen Akku durch Gitarrespielen.

Der Unternehmer ist mittlerweile über 60 und hat alles erreicht, bevor er 30 war.

Unterstützung holen

Wer mit Herzblut eine Sache verfolgt, muss sich in der Regel keine Gedanken machen wo die Motivation herkommt.

Für alle mit einer instabilen Motivation ist die Frage nach dem Warum hinter der Vision und die Klärung der Kraftquelle eine gute Hilfe.

Wenn du Unterstützung suchst, dann lass uns reden. Klicke hier und hole dir einen Termin für 60 min Strategiecoaching, das ist unverbindlich und kostenfrei für dich.

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