Foto: Fische (Dateiname: tropical-fish-2395619_1920)

Ertappst du dich auch manchmal dabei, wie du wieder in einer negativen Gedankenschleife festhängst und die Gefühlsachterbahn unaufhaltsam nach unten fährt? Warum ist das so? Wie kann ich das ändern? Will ich das überhaupt ändern?

Um diese Fragen geht es in meinem heutigen Blog-Artikel.

 „Ich denke also bin ich“ lautet ein Grundsatz des Philosophen Descartes, der gerne zitiert wird. Damit will man diese Erkenntnisfähigkeit (die Fähigkeit nachzudenken) als Beweis für die Höherstellung des Menschen über Natur und Tierreich heranziehen.

Doch ist das Denken wirklich das, was uns erst zu Menschen macht? Wer bin ich, wenn ich dem Denken nicht mehr die Priorität eines Steuermannes am Ruder meines Schiffes einräume? Wo liegt dann der Kern meines ICH? Im Fühlen? Im Wahrnehmen? In der Verbundenheit mit dem was „nicht ICH“ ist? 

Wenn man den Satz von Descartes umkehrt, dann würde das bedeuten, dass ich nicht bin, wenn ich nicht denke. Komisch, finde ich. Wieso soll ich nur dann sein, wenn ich denke? Wieso wird dem Denken so viel Macht gegeben? Wieso wird hier suggeriert, dass erst das Nachdenken mich zu einem ICH macht? 

Fragen wir uns doch mal, wo die Gedanken herkommen. Bin ich derjenige, der denkt? Wie kann ich da sicher sein? Vielleicht kommen die Gedanken ja gar nicht aus mir. Vielleicht bin ich nur derjenige, der die Gedanken einfängt wie ein Angler mit seiner Angelrute Fische fängt. Was wäre dann? Würde ich dann gar nicht existieren? 

Bisher hat niemand aufzeigen können wie Denken funktioniert und wie das Gehirn die Gedanken produziert. Man hat aber sehr wohl schon aufzeigen können, dass Bewusstsein ohne Gehirn existiert. Das spricht aus meiner Sicht doch stark dafür, dass wir selbst entscheiden können, welche Gedankenfische wir fangen. Wer in dieses Thema tiefer eintauchen möchte, dem empfehle ich das Buch Tore ins unendliche Bewusstsein vom Neurochirurgen Dr. Alexander Eben.

Wir müssen keine Angstgedanken an Land holen. Wir können unsere Angel mit einem Köder für auf positive, stärkende Gedanken auswerfen. Es liegt ganz an uns selbst. 

Wir leben in einem Meer unendlicher Gedanken und können auswählen, ob wir im Trüben fischen oder uns auf die bunten, leuchtenden Fische positiver ausrichten. 

Es ist kein Talent, das wenigen gegeben ist. Das kann man lernen. Dafür habe ich eine Trancemeditation geschaffen, mit der du trainierst, dich auf positive Gedanken auszurichten. Und nein, das macht dich nicht zum realitätsfremden Positivdenker. Das macht es möglich, mit deinem Bewusstsein vom problemfokussierten Modus in einen lösungsorientierten Modus zu wechseln. In diesem Sinne wünsche ich viel Freude beim Gedankenfischen!

Die Trancemeditation Schluss mit negativen Gedanken gibt es hier.

Herzlich, deine Ava

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