Wer Stress abbauen will muss auf das Herz hören

Emotionaler und seelischer Stress kann das Herz schädigen, das haben Wissenschaftler herausgefunden. Das Herz sendet mehr Signale an das Gehirn als umgekehrt. Im Gehirn verarbeiten vor allem Thalamus und Amygdala die Informationen, die das Herz über den Vagusnerv weiterleitert. Die Amygdala, auch Mandelkern genannt, ist unter anderem für die Verarbeitung von emotionalen Erinnerungen zuständig. Sie gleicht die erhaltenen Signale mit bereits gespeicherten Informationen ab und erzeugt eine entsprechende Reaktion, in dem ihre Zellen synchron mit dem Herzschlag agieren. So ist Stress über die Herzratenvariabilität – durch eine einfache Atemübung – reduzierbar. Man stellt sozusagen wieder ein harmonisches Frequenzmuster im Herz her. Über die Biofeedbackschiene zwischen Herz und Gehirn wird die Gehirnaktivität und die Herzaktivität wieder harmonisiert.

Atemübung zum schnellen Abbau von Stress

Diese Erkenntnisse stammen aus der Arbeit des HeartMath-Instituts in Kalifornien, das seit Jahrzehnten auf diese Forschung spezialisert ist. Die Atemtechnik heißt „Schnelle Kohärenz“ und besteht aus drei einfachen Schritten:

  1. Herzfokus – richte deine Aufmerksamkeit auf die Herzregion.
  2. Herzatmen – stell dir vor, dass der Atem durch das Herz ein- und ausströmt.
  3. Herzgefühl – erinnere dich an ein starkes, positives Gefühl.

 

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