Foto: Frau mit Auge und Maske (Dateiname: fantasy-2506830_1920)

Wer dein Leben wirklich steuert und wie du die Kontrolle gewinnst

Wenn du je ein Ziel hattest, dann hast du mit Sicherheit auch deinen inneren Schweinhund kennengelernt. Widerwillig hast du dich mit ihm auseinandergesetzt – oder auch nicht – und manchmal hast du ihn verscheuchen können und deinem inneren Motivator das Wort erteilt.
Wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde sind die beiden scheinbar unvereinbaren inneren Stimmen nur zwei Erscheinungsweisen ein und derselben Person. Dein mächtigster Verbündeter und dein stärkster Gegner sind identisch – die Rede ist von deinem Unterbewusstsein.

Dein Unterbewusstsein ist der Steuermann auf dem Schiff deines Lebens und hat das Steuer fest in der Hand. Wie der Name schon sagt liegt es unter deinem normalen Alltagsbewusstsein. Es ist ein riesengroßer Datenspeicher, der alle deine Erinnerungen und Erfahrungen enthält. Und es speichert vor allem auch, wie du mit deinen Erlebnissen in der Vergangenheit umgegangen bist. Über dein Unterbewusstsein hast du auch einen Zugang zu Bereichen und Erfahrungen, die außerhalb deines aktuellen Raum-Zeit-Kontinuums liegen – also zu Erinnerungen aus vergangenen Leben und ähnlichem.

Bewusstsein ist nicht auf dich selbst begrenzt. Es gibt nicht Milliarden von ‚Bewusstseinen‘, die berührungslos nebeneinander existieren wie Amöben. Es gibt ein Bewusstseinsfeld, das alles durchdringt. Du beanspruchst einen Teil dieses Feldes – bist also ein holographischer Teil des großen Ganzen. Welcher Teil das ist – das bestimmst du selbst.

Sichtbar und spürbar wird die Qualität deines individuellen Bewusstseins an der Kollektion deiner Glaubenssätze, mentalen Muster und emotionalen Reaktionen. Ob du gewohnheitsmäßig Dr. Jekyll oder Mr. Hyde folgst, liegt ganz an dir.

Mentale Muster und emotionale Reflexe

Die gute Nachricht ist, dass du Zugang zu deinem Unterbewusstsein herstellen und deine gewohnten mentalen Muster und emotionalen Reflexe ändern. Jeder kann das lernen und trainieren.

Übe Achtsamkeit

Ein erster Schritt ist die Achtsamkeit. Nehme achtsam deine Gedanken wahr. Von den 60.000 bis 70.000 Gedanken, die ein Mensch durchschnittlich pro Tag hat, sind nur 3 Prozent positiv und aufbauend. Der Rest sind flüchtige oder destruktive Gedanken. Das ist ein Riesenpotenzial von 97 Prozent! Ein kleiner Trick, den ich sehr mag: Mach dir ein buntes Band ans Handgelenk, bei jedem negativen Gedanken wechsle es ans andere Handgelenk. Du wirst anfangs ganz schön zu tun haben…

Lerne den Fokus zu wechseln

Ein zweiter Schritt ist der Fokus. Sobald der negative Gedanke auftaucht, halte inne und wechsle ganz bewusst auf etwas Positives und verweile dort einen Moment. Dazu taugt ein Mantra. Das kann ein Wort sein, z.B. Liebe. Oder ein Satz wie „Ich öffne mich dem Glück“. Lächle!

Du brauchst jetzt gar nicht darüber nachzudenken, ob das mühsam ist oder nicht. Alleine durch das Lesen über dieses Thema ist die erhöhte Achtsamkeit schon angestoßen. Es wird dir ab sofort häufiger auffallen, wenn die negative, blockierende und limitierende Stimme von Mr. Hyde in dir spricht. Dann hast du die Chance das sofort zu ändern – und wenn es tausendmal am Tag ist – das sind tausend Chancen.

Damit geht Veränderung leichter

Wenn du jetzt Lust hast, deine mentalen Muster nachhaltig zu verändern, dann beginne mit der Trancemeditation „Schluss mit negativen Gedanken“. Damit wird es dir leichter fallen, dich auf überwiegend positive Gedanken einzustimmen. So lässt du viel schneller negative mentale Muster los. Du kannst sie hier herunterladen.

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