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Was das Ego ist und wie es dir hilft statt im Weg zu sein

Wer kennt sie nicht, die Ego-isten und Ego-zentriker, die nur um sich selbst kreisen und kaum einen Blick für ihr Umfeld übrighaben. Die immer wissen was zu tun ist und sich wenig Gedanken über die Wirkung ihres Tuns machen. Mal ehrlich, hast du die nicht auch schon mal beneidet? Kann ich gut verstehen.

Wir wollen ja stark sein und selbstbewusst und frei von Selbstzweifeln tun was richtig und gut ist. Da fängt das Problem dann schon an, weil wir schnell in der Konfliktzone landen. Dort wo die eigenen Bedürfnisse sich mit denen der anderen nicht mehr vertragen.

Doch das ist nicht das Wesentliche. Das ist nur die Oberfläche. Wir würden ja gerne die Bedürfnisse der anderen berücksichtigen. Denn wir wollen akzeptiert und geliebt werden. Das ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Dieses Grundbedürfnis ist so stark, dass wir dafür einiges opfern.

Wir opfern unsere Selbstfürsorge und Selbstliebe. Wir opfern unsere Freizeit und unsere Freiheit. Und gelegentlich sogar unseren gesunden Menschenverstand. Nur, weil wir geliebt werden wollen. Und am meisten opfern die mit dem Helfersyndrom. Sie sind die Junkies, weil sie süchtig danach sind gebraucht zu werden. Dafür geben sie alles auf.

Ego und ICH

In diesem Spiel wird das Wort Ego hin- und hergeworfen wie der Ball beim Ping-Pong. Doch was ist das Ego? Ego ist nicht das, was du meinst, wenn du ICH sagst. Ego ist eine Funktion. Es ist die Fähigkeit, die Befriedigung seiner Bedürfnisse zu organisieren. Das ist jetzt ganz wertfrei gemeint. Ein Baby, das vor Hunger schreit, will auf sich aufmerksam machen. Es lernt – je nach Umfeld – später als Erwachsener sehr nachdrücklich auf sich aufmerksam zu machen, weil die Befriedigung der Bedürfnisse nach seiner Erfahrung  mühsam ist und lange dauert. Verstehst du?

Ego und SELBST

Das Ego ist eine Funktion deines SELBST. Es ist nicht gut oder schlecht. Ich kann es aber auf gute oder schlechte Art nutzen. Wenn ich mich ausschließlich mit meinem Ego identifiziere, dann bleibe ich in meinem kleinen ICH gefangen, das sich von eindimensionaler Bedürfnisbefriedigung leiten lässt. ImGegensatz dazu gibt es das SELBST. Das ist die höchste Ebene meines Bewusstseins. Das SELBST hat den Überblick, weil es sich als Bewusstsein wahrnimmt, das eine temporäre Erfahrung in einem physischen Körper macht.

Wie wäre es, wenn du die Ebenen wechseln könntest? Das ICH aus der Warte des SELBST wahrnehmen und wertschätzen. Du könntest dein Ego dann einsetzen,wenn du es brauchst, ohne dich von ihm kontrollieren zu lassen oder zuzulassen, dass es Schaden anrichtet. Du könntest den größeren Zusammenhang sehen. Du könntest aus der Limitierung deines kleinen Ichs ausbrechen. Es gaukelt dir gerne vor, dass dein Verstand alles ist, was du bist.

Das ist falsch. Dein Verstand ist nur eine Fähigkeit, ein Teil deines unendlich großen Bewusstseins. So wie der Scheinwerfer nur ein Teil des Fahrzeugs ist. Dein Verstand verzettelt sich gerne analysierend in Millionen Details. Er beleuchtet alles, kann aber nichts bewegen. Ohne Scheinwerfer kannst du fahren, aber nicht ohne Motor. Der Motor ist dein temporäres Ich in diesem Körper. Der Fahrer ist das Selbst. Das große Bewusstsein, das die ganze Schöpfung sieht und nicht nur die Straße, die direkt vor dir liegt.

Wie wäre es, wenn du das nicht nur lesen, sondern sogar erfahren, erleben könntest? Dazu gibt es eine Trancemeditation, die dir hilft, den Unterschied wahrzunehmen. Sie heißt Vom ICH zum SELBST, du kannst Sie hier herunterladen.

Bin gespannt auf dein Feedback.

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