Warum „Wünschen“ nicht hilft und was du stattdessen tun musst

Warum Wünschen kontraproduktiv ist? Weil Selbstliebe voraussetzt, dass wir unsere Macht zur Manifestation akzeptieren.
Wir alle möchten mehr Fülle, mehr Wohlstand, mehr Reichtum. Das ist mehr als legitim. Wir glauben, dass wir etwas wünschen müssten und stolpern dankbar in eine prächtig dekorierte Denkfalle, die mir wie ein Spiegelkabinett unendliche Tiefe vorgaukelt.

Es ist schon alles da. So wie die Natur es uns vormacht. Sie erzeugt immer wieder aufs Neue aus sich selbst heraus bunte, nährende und unerschöpfliche Fülle. Woher kommt das? Woher kommt die Fülle der Blüten im Frühling, die uns im Herbst Massen an Äpfeln beschert? Und das jedes Jahr aufs Neue!

Die Natur ist von dem Bewusstsein durchdrungen, dass alles sich immer wieder neu erneuert. Die Form mag sich ändern, das Potential nicht. Es ist alles da. Immer.

Wünschen impliziert, dass es da draußen jemand gibt, der uns die Wunscherfüllung zugesteht. So wie man einen neuen Drucker beim Chef beantragt und er ihn bewilligt (oder auch nicht). Wir müssen nicht wünschen. Wir sollen nicht wünschen. Uns ist der freie Wille gegeben. Dieser freie Wille gibt uns die Macht, aus dem Feld unbegrenzter Möglichkeiten zu wählen.

Es gibt nur zwei Dinge in unserer Schöpfung: Energie und Information. Das Feld der unbegrenzten Möglichkeiten (Information) ist von Bewusstsein (Energie) durchdrungen. Man kann dieses Bewusstsein Gott nennen. Oder Göttin. Oder die Matrix. Ganz nach persönlicher Vorliebe.

Wir selbst sind ebenfalls Energie (auf der entscheidenden Ebene bestehen wir aus Licht), die geprägt ist von individueller Information. Dieselbe Energie wie Gott oder die Matrix. Der Einzelne verhält sich dabei zu Gott/Matrix wie ein Tropfen zum Ozean.

Ich bin also Teil der göttlichen Schöpferkraft. Und jetzt kommt das entscheidende: ein holografischer Teil, der informationell das Ganze enthält. Also potentiell mit denselben Kräften ausgestattet wie der Ozean. Entscheidend ist die Information.

Meine individuelle Information erzeugt meine Realität. Anders ausgedrückt: in Bezug auf meine individuelle Information bin ich mein eigener Gott/Göttin.

Die Welt, die ich erlebe, ist ein Produkt meiner ganz persönlichen Verbindung von Energie (Bewusstsein) und Information.

Jetzt kommt die wichtigste Frage: wo liegt mein Fokus? Er kreiert die Verbindung. Der Wunsch nach mehr Fülle, ist bereits Ausdruck eines Bewusstseins, das Fülle ausschließt. Damit verbinde ich mich umso fester mit der Information, dass ich im Mangel lebe.

Dies bringt mich zu einer wichtigen Erkenntnis. Konkurrenzdenken, also die Angst, dass jemand mehr haben/erreichen könnte als ich und mir etwas wegnimmt, verstärkt die Verbindung mit dem Mangel.

Kooperation entspricht der Information, dass das Feld unendliche Fülle in sich birgt. Es ist sein natürlicher Zustand. Wünschen ist also kontraproduktiv. Wünschen entfernt mich vom Wunschgegenstand.

Eintauchen in das Bewusstsein von Fülle verbindet mich mit der geeigneten Information, um das zu manifestieren, was ich möchte. Es ist genug für alle da! Wir müssen nur raus aus den alten Gedankenfeldern.

Statt Gedanken des Mangels kreieren wir Gedanken der Fülle. Jeder von uns lebt in Fülle, auf vielen Ebenen des Seins. Man darf sich das so oft wie möglich bewusst machen.

Die Lösung ganz konkret: weg vom Wünschen und hin zum Wählen. Ich wähle, was mir zufallen soll. Hier ist offensichtlich der „Zufall“ mit im Spiel. Zufall ist nicht etwas, das mir scheinbar wahllos geschieht. Es ist das, was mir zufällt auf der Basis meiner tiefsten Gedanken und Gefühle. Das Universum antwortet immer. Es schickt mir immer ein Ja als Antwort auf meine tiefsten Empfindungen. Gedanken- und Gefühlshygiene ist der Königsweg zur Manifestation meiner Träume.

Damit ist nicht der bewusste Verstand gemeint, sondern vor allem die 60.000 Gedanken (das hat tatsächlich mal jemand „gezählt“), die darunter durch mein Bewusstsein schwirren. Nimm dir jeden Tag Zeit, um fruchtbare, positive Gedanken und Gefühle zu kreieren und ihnen Raum zu geben. Das wird dein Leben verändern. Und falls du nicht weißt wie, dann hol dir die Trancemeditation Schluß mit negativen Gedanken.

Viel Freude beim Genießen der Fülle!

 

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2 Kommentare

  • Regina Sybille

    Danke für diesen schönen Artikel. Gut, daran erinnert zu werden, dass ich in der Fülle lebe.
    Liebe Grüsse aus Mallorca
    Regina Sybille

    • ava

      Liebe Regina Sibylle, freut mich dass dir mein Artikel gefällt. Kann mir gut vorstellen, dass Mallorca ein schöner Platz ist, um Fülle zu leben. Liebe Grüße, Ava