Selbstliebe. Alle reden davon, jeder schreibt darüber … und mein verletztes inneres Kind kriecht verschämt in die Ecke. Weshalb ist es so schwer sich selbst zu lieben? Vor allem Frauen sind hier im Defizit. Wir Frauen sind Ziel einer allumfassenden Optimierungswut. Wir bekommen im Minutentakt Bilder um die Ohren gehauen, wie wir auszusehen haben. Für uns werden Worte erfunden wie After-Baby-Body und Bikinifigur. Von Badehosenfigur habe ich noch nie gelesen. Bevor wir laufen können, werden wir auf schönen Schein konditioniert. Wir sind hübsch, die Jungs sind wild. Ja, das schreibe ich im Jahr 2018 nach Christi Geburt! Kanns selbst kaum glauben. Von daher hat sich nicht viel geändert. Genderwahn ist auch nicht toll. Aber etwas mehr Selbstliebe für mich und diesen Körper darf schon sein!

Die folgende kleine Übung habe ich von Freya in einem Kräuterkundeseminar gelernt und ich finde sie hervorragend. Sie ist ein Augen- und Herzöffner. Dazu ist es notwendig, sich einen kleinen Handspiegel neben das Bett zu legen: Jeden Morgen gleich nach dem Aufwachen in den Spiegel schauen. Ich nehme mich so an wie ich bin und spreche laut:

„Ich liebe mich, ich bin schön, ich bin heil, ich bin ganz an Körper, Geist und Seele. Das Universum hat grenzenlose Möglichkeiten und erfüllt alle meine Wünsche.“

Insgesamt 9 Mal wiederholen.

Vorsicht! Es könnte sein, dass du plötzlich merkst, wie schön du sogar unausgeschlafen am Morgen ist.

Und ja, Jungs dürfen diese Übung auch machen!

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