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Selbstheilung? Ja! So geht es.

Selbstheilung ist ein etwas schwammiger Begriff, der eine breite Palette an Fähigkeiten, Funktionen und Möglichkeiten umfaßt. In Zeiten hochtechnologisierter Apparatemedizin ist das Interesse an diesem Thema enorm. Was früher noch einen esoterischen Touch hatte, kann heute wissenschaftlich erklärt werden. In diesem Artikel zeige ich was es ist und wie es funktioniert.

Was ist eigentlich Selbstheilung?

Selbstheilung ist eine jedem biologischen Organismus innewohnende Fähigkeit der Selbstregulation. Dein Körper besitzt eine natürliche Intelligenz und eine Selbstreparaturfunktion, sonst würde er sich von Krankheit nicht mehr erholen und am ersten Schnupfen sterben oder am ersten Schnitt in den Finger verbluten.

Selbstheilung nennt man auch die Möglichkeiten der aktiven Unterstützung dieser Selbstreparatur. Also alle gesundmachenden oder die Gesundheit unterstützenden Aktivitäten. Davon gibt es welche, die so alt sind wie die Menschheit selbst: der Atem, die Visualisierung und das Handauflegen. Sie sind allzeit für jeden verfügbar und unbezahlbar, weil absolut frei und kostenlos.

Atem – der innere Heiler

Der Atem macht eins zu eins unsere innere, emotionale Realität sichtbar. Bei Angst atmen wir flach und gepresst. Wenn wir aufgeregt sind, dann schnell und kurzatmig. Bei Entspannung haben wir einen langsamen, ruhigen Atem. Das Ganze funktioniert auch umgekehrt. Wir können über den Fokus auf den Atem die Gefühlslage beruhigen und gezielt Entspannung herbeiführen.

Da heute Stress die Hauptursache von Krankheit ist (laut WHO), zählt der Atem schon deshalb zu den Selbstheilungswerkzeugen, weil er ermöglicht Stress abzubauen. Doch es geht noch weiter. Mit gezielter Atemtherapie, wie beispielsweise dem verbundenen Atem, können krankmachende, emotionale Belastungen und seelische Themen gelöst werden.

Beim verbundenen Atem übernimmt der innere Heiler und führt an Blockaden, die weggeatmet werden. Im Ergebnis bleibt eine Befreiung von emotionalem Ballast, eine körperliche Entlastung durch Entsäuerung, eine Energetisierung durch Sauerstoffsättigung und ein Lebensgefühl von mehr Klarheit und Leichtigkeit.

Visualisierung – die Heilungsrate steigern

Visualisierung ist nicht nur eine Mentaltechnik von Leistungssportlern und Motivationstrainern. Es ist auch eine anerkannte Methode in der Medizin.

Der Radiologe Dr. Carl Simonton hat über 30 Jahre mit Krebspatienten gearbeitet und dabei eine Visualisierungstechnik entwickelt, mit der die Heilungswahrscheinlichkeit signifikant erhöht wird. Wissenschaftliche Studien haben diese Wirkung bewiesen. Der Körper folgt den inneren Bildern, die vom Gehirn in biochemische Signale übersetzt werden. Heute ist seine Methode fester Bestandteil der Psychoonkologie.

Wer Visualisierung beherrscht, kann damit eindrucksvoll gewisse Körperfunktionen steuern. Das ist inzwischen medizinischer Standard in der Anwendung von Biofeedbackgeräten. Damit arbeiten Patienten, um unbewusst ablaufende Körperfunktionen zu beeinflussen. Sie regulieren damit ihren Blutdruck, den Puls, das Schwitzen, ja sogar die Hirnströme.

Handauflegen – Kommunikation zwischen Haut, Herz und Hirn

Handauflegen wird immer und überall praktiziert. Jede Mutter, die schon mal ein Kind getröstet hat, kennt es. Jeder Mensch mit Bauchweh hat es schon mal angewendet. Wir legen intuitiv und instinktiv die Hand auf die schmerzende Stelle. Wir blasen dem Kind das Wehweh weg und legen die schmerzstillende Hand auf. Es sind uralte und wirksame Selbstheilungshandlungen.

Die Wissenschaft erklärt das heute mit der Kommunikation zwischen Haut und Hirn. Der Tastsinn nimmt permanent Informationen auf und liefert sie über die Schweißdrüsen an den Vagusnerv weiter, der sie ins Gehirn leitet. Unsere Haut ist eigentlich eine Antenne, die Strahlung von rund 100 Gigahertz aufnehmen und senden kann. Der Vagusnerv vermittelt die Information ans Gehirn und teilt mit, wie dringlich sie ist. Das Gehirn verarbeitet die Informationen weiter.

Die Berührung ist die Schnittstelle zur Epigenetik. Denn alles was der Mensch an sensorischen Informationen aufnimmt, kann die Genexpression verändern, auch kurzfristig innerhalb von Minuten. Anderes ausgedrückt: Stress und wie wir ihn verarbeiten, kann den Schalter für eine Krankheit auf AN oder AUS stellen.

Es lohnt sich Visualisierungstechniken zu erlernen, zu meditieren, oder aktiv mit dem inneren Heiler, dem Atem zu arbeiten. Zum Reinschnuppern empfehle ich die Trancemeditation Urkraft Atem. Wie man wirksam visualisiert zeige ich gerne im kostenlosen Gespräch, freie Termine gibt es im Onlinekalender.

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