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Richtungswechsel – oder wie du lernst durchs Leben zu tanzen

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum das Leben manchmal so unfair mit dir umgeht? Hast dich gewundert, wieso sich etwas ändert, was dir so fest und sicher erschien? Warum Dinge außerhalb deiner Kontrolle geschehen? Dann ist dieser Artikel für dich.

Das Leben spielt dir permanent Bälle zu. Du kannst sie aufnehmen oder verweigern. Es gelten die üblichen Spielregeln: spiel den Ball gut und gewinne Punkte oder lass ihn ins Aus rollen und alles geht von vorne los. Neues Spiel, neues Glück. Kennen wir.

Gerne wird ja auch vom Spiel des Lebens gesprochen. Und dass wir nicht alles so schwer nehmen sollen und mehr spielerisch durchs Leben tänzeln. Das hört sich gut an, das wollen wir. Aber die Bälle nehmen wie sie kommen, das wollen wir nicht. Sorry, aber das ist leider genau dasselbe. Nur von der anderen Seite betrachtet.

Das Leben folgt nur der einen Regel, dass es keine vorgegebene Regel gibt

Wir allen wollen gerne Flow, wir wollen im Fluss sein und mit dem Leben mitschwimmen. Dabei stellen wir uns vor, dass das leicht und angenehm ist. Stimmt aber nicht. Der Fluss des Lebens kann ruhig und langweilig dahinplätschern und gern auch mal zum reißenden Strom werden, der alles Gewohnte wegreißt. Und wenn er uns dann aus dem Chaos in den Ozean der vielfältigen Möglichkeiten spült, sind wir erst einmal orientierungslos.

Dann erleben wir uns als Spielball der Elemente und jammern noch mehr, weil es scheinbar keinen Fixpunkt mehr gibt. Dabei folgt dieses Spiel, dieser Tanz des Lebens einer ganz einfachen Choreografie. Auf Sicherheit folgt Chaos und darauf Neuorientierung. Wenn die Neuorientierung zu einer festen Struktur wird, haben wir wieder Sicherheit. Diese wird folgerichtig vom Chaos abgelöst. Dem folgt die Phase der Neuorientierung und so weiter … es ist ein ewiger Tanz.

Wir können uns verweigern, mit verschränkten Armen schmollend am Rand der Tanzfläche stehen und maulen, dass wir keinen Bebop (Tango, Walzer, Rock’n Roll, Schlager und so weiter) mögen. Oder wir machen mit und folgen einfach dem Rhythmus. Wir haben jederzeit die Wahl.

Während du nämlich noch darüber nachdenkst, ob dir die Musik, die gerade gespielt wird, gefällt, läuft der Countdown. Irgendwann ist die Party zu Ende, die Musik verklingt und der Tanzboden leert sich. Dann ist es zu spät.

Die Musik des Lebens ändert sich ständig. Mal wechselt der Rhythmus, mal die Melodie, mal die Band oder das Orchester, mal alles gleichzeitig. Mal klingt es in deinen Ohren harmonisch, mal völlig schräg. Getanzt wird immer. Mit oder ohne dich. Und vom Zugucken und Nörgeln wirst du nicht froher. Es macht nur unzufriedener.

Die Richtungswechsel in der Musik finden statt, ob du sie magst oder nicht. Du kannst dabeistehen und beobachten, wie Lebenszeit an dir vorbeifließt oder du machst mit und tanzt. Manche Rhythmen gehen erst ungewohnt in die Beine – und von dort aus direkt ins Herz. Dann entfaltet sich der Tanz des Lebens in deiner Mitte.

Tanze. Das Glück kommt nicht aus der Welt da draußen zu dir. Du erschaffst es selbst, mittels deiner Fähigkeit durchs Leben zu tanzen.

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