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8 praktische Tipps, wie du Flow im Alltag erschaffst

Im Flow sein – was ist das ? Wie geht das? Heute schreibe ich über Flow im Alltag und gebe dir 8 tolle Tipps wie du Flow im Alltag erzeugst.

Flow ist kein Zustand. Flow ist eine Lebenseinstellung. Wie das Wort schon sagt, geht es um das Fließen. Es geht darum, permanent so mit dem Leben zu schwimmen, dass du immer im Jetzt bist. Dort wo es keinen Widerstand gibt.

Das Leben ist ein stetiger Strom. Du bist mittendrin. Du kannst versuchen deine Zehen in den Grund bohren, um an Ort und Stelle zu bleiben. Es wird nichts nutzen. Du kannst versuchen gegen den Strom zu rudern. Keine Chance. Es wird dich über kurz oder lang weiterziehen. Ob du willst oder nicht. Im Flow sein heißt, dass du dich dem Strom, dem Wasser anvertraust. Du versuchst nicht, dich dem Weiterfließen zu widersetzen, weil dir die Stromschnellen am Horizont nicht gefallen. Du bist immer von Wasser umgeben. Du bist immer im Moment.

Jetzt lies den vorigen Absatz nochmal … Danke. Flow ist dein natürlicher Zustand! Verstehst du? Akzeptiere das. Hör auf, dich gegen den Strom zu stemmen.

Wasser trägt dich. Wasser bewegt dich. Es kann beides und hier kommen meine 8 Tipps:

1 Vertrauen

Vertrauen und Planen sind Geschwister. Du kannst Pläne machen und meist kommt es doch anders als gedacht. Das kennst du sicher auch. Plane ruhig. Doch dann lass es mental los und vertraue in die Manifestation. Vertrauen ist nicht das Gegenteil, sondern die logische Folge der Planung. Und Planung bedeutet nicht, dass es eine versteckte Garantie gibt, dass alles GENAU SO eintritt. Manchmal erfüllt sich die Planung zum anderen Zeitpunkt oder auf andere Weise.

2 Höre auf deinen Bauch

Achte auf dein Bauchgefühl und deine innere Stimme. Du kannst das nicht? Jeder Mensch hat ein Bauchgefühl. Es ist mächtiger als dein Gehirn und hat Zugriff auf Informationen, die den engen Grenzen deines Verstands schon lange entkommen sind. Das Bauchhirn hat nicht umsonst mehr Nervenschaltungen als das Gehirn. Wenn du also ein schlechtes Bauchgefühl zu etwas hast, dann lass es. Selbst wenn 1000 vernünftige Gründe dafür sprechen. Zumindest solltest du das ganze erneut durchleuchten.

3 Erweitere dein Bewusstsein

Verbinde dich mit dem Bewusstseinsfeld. Wir sind alle eins. Es gibt nicht Milliarden von einzelnen Gehirnen, die beziehungslos vor sich hin denken und gelegentliche Geistesblitze produzieren. Es existiert EIN Bewusstseinsfeld. Jeder ist mit seinem Bewusstsein daran beteiligt, so wie ein Wassertropfen Teil des Ozeans ist. Sei dir bewusst, dass Teil eines Hologramms bist und zu diesem morphischen Feld gehörst. Es ist dein Zugang zu einem erweiterten Bewusstsein. Du bist größer als du denkst.

4 Achte auf Schwingungen

Werde achtsam mit welchen Energien du dich umgibst. Vielleicht hast du folgendes schon erlebt: du kommst in einen Raum und fühlst dich auf unerklärliche Weise dort unbehaglich. Du kannst dir das nicht erklären, bist du merkst, dass dort ein Streit im Gange war. Jeder Mensch nimmt negative Schwingungen wahr, auch wenn ihm das nicht bewusst ist. Um sie auszugleichen muss er Energie aufwenden. Ein negatives Umfeld laugt aus und du tust gut daran es zu meiden.

5 Achte auf Eingebungen

Manchmal tauchen aus dem Nichts Gedanken oder Bilder auf, die nicht zu dem passen, womit du dich gerade befasst. Das sind wahre Schätze. Eingebungen sind wertvolle Instantbotschaften aus dem Unbewussten. Diese Informationen sind wertvoll. Du hast vielleicht gelernt, dass man seltsame, unpassende Gedanken und Impulse verdrängt. Tu es nicht! Mach das Gegenteil. Diese Eingebungen sind Wegweiser, die unsichtbar bleiben, wenn du dich der permanenten Kontrolle des Verstandes unterwirfst. Sie sorgen wie sanfte, tiefe Strömungen, dass du im Flow bleibst. Frage dich was die Botschaft ist und schau dir an, worauf dieser Hinweis lenkt.

6 Verzichte auf Überanalysieren

Sei achtsam und erinnere dich, dass du ein ganzheitliches Wesen bist. Du hast einen analytischen Verstand und du hast eine kreative, intuitive Seite. Nur wenn du beide vereinst, bist du ganz. Die Welt analysieren ist fein und nützlich. Um vorwärts zu kommen, kannst du auch auf einem Bein hüpfen. Doch wenn du beide Beine benutzt … deinen Verstand und die Intuition …. dann kannst du auch die Richtung ändern. Und du wirst wendiger und schneller.fallenzulassen, bleib im Spiel, gib den Pass weiter und schau was geschieht.

7 Kreativität ist allgegenwärtig

Hat man dir auch immer gesagt, dass du nicht kreativ bist? Kreativität ist kein Wort für gewisse, künstlerische Tätigkeiten. Kreativität ist es, wenn sich das Leben in seiner Vielfalt ungehindert entfalten darf. Kreativität zeigt sich in allem was ich tue. Ich kann in Routine sterben oder in jeder Handlung kreative Lösungen entfalten. Das gilt von Abstauben bis Ausmalen, von Bügeln bis Beatboxen und von Zähneputzen bis Zitherspielen.

8 Alles kann nützen

Nichts geschieht zufällig. Alles dient dem Leben selbst. Besonders das Überraschende, Ungewollte, Störende.  Das Leben wird deutlich leichter und spielerischer, wenn du dies akzeptieren kannst. Dieses Prinzip habe ich in einer meiner Hypnoseausbildungen gelernt und verstanden. Du willst jemand in tiefe Entspannung führen und draußen fährt die Feuerwehr mit Martinshorn vorbei. Jetzt kannst du frustriert abbrechen oder du bindest die Störung kreativ in den Prozess ein. „Dieses Martinshorn erinnert dich daran, dass es für dich jetzt am wichtigsten ist, dich zu entspannen und loszulassen…“ Eine wundervolle Methode, ich liebe es!
Im Leben ist es genauso. Wie oft grätscht etwas dazwischen, wenn du gerade so gut im Schwung bist. Ärgere dich nicht. Das Leben spielt dir einen unerwarteten Ball zu. Anstatt ihn fallenzulassen, bleib im Spiel, gib den Pass weiter und schau was geschieht.

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2 Kommentare

  • Martina

    Liebe Ava,
    deine Beiträge sind so wertvoll!!! Eigentlich ist ja einem so viel schon bekannt, es geht aber immer so schnell in der Hektik des Alltags unter. Man vergisst es einfach und lässt sich mitreißen im Strom der Oberflächlichkeiten.
    Vielen Dank, dass du mit deinen Impulsen diesen Strom immer wieder unterbrichst und zum Innehalten und Nachdenken einlädst.

    • ava

      Liebe Martina, danke für dein Feedback. Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt. Ja, man muss schon achtsam sein, dass die wirklich wichtigen Dinge nicht im Alltag verlorengehen. Das geht mir auch manchmal so. Alles Liebe, Ava