5 Tipps, die dein Selbstwertgefühl steigern

Jeder Mensch hat es verdient, sich wertvoll zu fühlen. Doch manchmal fühlen wir uns eher klein und minderwertig, weil andere uns verletzen oder Anerkennung verweigern. Was braucht es, damit ich mich unabhängig von anderen Menschen wertvoll fühle? In diesem Artikel mache ich ein paar Vorschläge wie du dein Selbstwertgefühl verbesserst.

Wir Menschen sind wie Schneeflocken. Wenn du diese gefrorenen Wasserkristalle unter dem Mikroskop anschaust, dann realisierst du, dass jede völlig einzigartig ist. Und das macht sie wertvoll. Wie die Schneeflocke bist du ein Unikat. Es existiert nichts, das so ist wie du. Wenn wir hier von Schmuck reden würden, dann wäre es sonnenklar, dass du damit enorm wertvoll, weil unvergleichbar bist. Lasse diesen Gedanken mal richtig wirken.

Wenn du mit dir selbst achtsam und wertschätzend umgehst, was tust du dann? Du verstehst die Frage nicht? Ich denke jeder Mensch hat seine ganz eigenen Muster von Selbstmissachtung. Diese Muster gehören zur Autopilotfunktion im Unterbewusstsein. Ihr Ursprung sind unverarbeitete, schmerzhafte Erfahrungen, die wir gegen uns selbst richten. Wir gehen oft schlecht mit uns selbst um, weil wir gar nicht mehr darüber nachdenken. Es ist uns schlicht nicht bewusst.

Hier ein paar Tipps, wo du ansetzen kannst, um das zu ändern.

Nein sagen, wenn es gut für dich ist.

Wie oft sagst du Ja, ohne darüber nachzudenken, ob du das wirklich willst? Wenn du um Unterstützung gebeten wirst, jemand deine Hilfe braucht oder du Zeit investieren sollst, dann halte einen Moment inne. Atme einmal ein und aus, und frag dabei dein Herz, ob es das möchte. Und dann erst sagst du deine Antwort. Höre auf, von deinen Mitmenschen zu erwarten, dass sie spüren und verantworten was gut für dich ist. Das ist nicht deren Job, es ist DEIN Job!

Dir Zeit für dich selbst und deine Bedürfnisse nehmen.

Du brauchst die Stille des Waldes? Musik öffnet dein Herz? Lesen nährt deine Träume? Dann nimm dir die Zeit dafür. Nichts ist egoistischer, als immer nur zu geben. Denn diese Menschen sind (meist unbewusst) abhängig von der Anerkennung, die sie sich damit einkaufen. Sie sind süchtig danach, gebraucht zu werden. Du kannst nur geben, wenn du etwas hast. Wer immer nur gibt, ist irgendwann leer und verbraucht. Willst du das?

Unsichtbar sein, wenn du es möchtest.

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, dazusitzen und einfach vor sich hin zu schauen.“ Dieses Zitat stammt von Astrid Lindgren und es beschreibt exakt, was uns in der hektischen Zeit verloren gegangen ist. Wir brauchen Muße, wir brauchen Zeit des Stillstands, um aus der Stille wieder kraftvoll aufzutauchen. Und das geht nur, wenn da niemand ist, der mich braucht, ruft oder stört. Frage dich selbst, ob du diese Phasen des seelischen Atemholens wirklich hast. Bist du wirklich frei auch einmal unsichtbar zu sein oder gefangen im Grundrauschen permanenter Aktivität.

Sichtbar werden und Lob annehmen.

Fühlst du dich wohl, wenn du gesehen wirst oder meidest du es? Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die gerne im Hintergrund helfen und unterstützen, aber auf keinen Fall wahrgenommen werden wollen. Hast du dich einmal gefragt, warum das so ist? Wurdest du so erzogen? Hat man dir beigebracht, dass es unlauter oder unehrenhaft ist, sich Lob für sein Engagement abzuholen? Dann lerne Lob entgegenzunehmen. Am besten du beginnst damit gleich selbst. Fange an, dich selbst zu loben. Mache dir täglich bewusst was du gut gemacht hast und lobe dich für das Erreichte. Es ist ein schönes Ritual, jeden Abend auf einen kleinen Zettel ein Lob an dich selbst aufzuschreiben. Sammle die Zettel in einem großen Glas. Am Silvesterabend leerst du das Glas mit den Perlen des vergangenen Jahres und genießt es. Du bist wertvoll!

Nimm keinen emotionalen Ballast von Anderen an.

Wenn sich jemand respektlos, verletzend oder beleidigend verhält, dann versucht er dir etwas aus seinem Rucksack aufzudrängen. Du musst das nicht annehmen. Es sagt viel über den seelischen Schmerz dieses Menschen aus und es hat nichts mit dir zu tun (umgekehrt gilt das natürlich auch!). Du solltest dir angewöhnen, seine/ihre Handlung und deine emotionale Reaktion darauf strikt zu und erst zu reagieren, nachdem du deine Emotionen wieder ausbalanciert hast. Du stehst dann auf sicherem Grund und kannst aus Empathie heraus handeln. Denn du kannst nur verletzt werden, wenn dieser Mensch mit seinen Worten/Taten etwas in dir zum Klingen bringt. Er erinnert dich an eine nicht verheilte seelische Wunde. Wenn da nichts ist, kann auch nichts reagieren. Also nimm diesen Hinweis dankbar an, löse deinen eigenen emotionalen Ballast – wie man das macht, steht in meinem eBook – und genieße den Selbstrespekt, den du dir damit zollst.

Mit diesen Tipps möchte ich dazu beitragen, dass du einen Weg zu mehr Selbstwert und mehr Selbstbewusstheit findest. Ich hoffe, sie gefallen dir und ich freue mich über Feedback per Mail oder in Ava’s life community.

 

 

 

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